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Alles kann man per Micro USB aufladen, außer Android Geräte

usb_a_cable_to_micro_usbDie Standardisierung der Ladekabel-Anschlüsse für Mobiltelefone war eine der besten Ideen überhaupt. Es war schon etwas Druck vom europäischen Gesetzgeber nötig, um einen gemeinsamen Standard zu erreichen. Nun ist dieses Ziel erreicht und es ist wirklich gut so. Ich habe mitterweile unzählige Android Geräte getestet, Handys und Tablets von Motorola, HTC, Huawei, Samsung, Google. LG usw. Alle haben einen Micro USB Anschluss. Ein Ladekabel welches nur eine Verbindung zu einem Mac oder PC braucht, um dein mobiles Gerät wieder zu aufzuladen, hört sich gut an und ähnelt natürlich den Möglichkeiten eines iPhones bzw. iPods. Apple hat die entsprechenden Anschlüsse und Methodik in den letzten Jahren nicht geändert, also jeder iPod, jedes iPhone und auch jedes iPad passt und lässt sich laden.

Nun war ich wirklich sehr enttäuscht, als ich festestellen musste, dass das von mir erworbene Asus Transformer TF101 einen anderen Anschluss verwendet. Beim Kauf gab es nur ein propritäres Kabel dabei, also erlebte ich desöfteren die Meldung, dass mein Akku gleich leer ist und ich dieses Kabel natürlich nicht dabei hatte. Ich habe dieses Tablet in unserem Büro in den USA liegen gelassen und vermisse es ehrlich gesagt nicht.

Nun habe ich ein weiteres Tablet gekauft, das Acer Iconia. Das ist bereits das 7te Tablet, das ich mir nun gekauft habe. Ich habe es mit meinem USB Kabel verbunden und war sehr erfreut über die sehr gute Videotelefonie Qualität unserer kommenden Android Version. Aber dann kam der Moment und der Akku des Tablets leerte sich, obwohl es per USB mit meinem Mac verbunden war. Was ist denn jetzt los? Was soll das? Mein erster Gedanke, kann es sein, dass es mehr Power verbraucht hat als geladen werden konnte? Nein, geschockt stellte ich fest, Micro USB kann nicht laden bei diesem Tablet.

Also habe ich die Verpackung durchsucht und fand ein propritäres Ladekabel, dass so aussah wie von einem Uralt Nokia, aber mit 12 Volt. Ohne Zweifel ist dies ein wirklich nervender Trend. Auch wenn ich weiß, dass die Power eines USB Anschlusses limitiert ist, sollte es dennoch möglich sein ein mobiles Gerät dieser Größe vernünftig laden zu können, oder?

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Microsoft bietet schnelle Hilfe in der Not für webOS Entwickler

Entwickler sind allseits gefragt und beliebt! Warum? In diesem Blogpost schrieb ich über die Aufgabe von HP’s webOS und machte einen Vorschlag, wie man die nun im Stich gelassenen Entwickler trösten könnte. Microsoft hatte die gleiche Idee und danach ging es drunter und drüber. Brandon Watson, der Direktor der Developer-Experience für Windows Phone schrieb kurze Zeit später auf Twitter:

Brandon-Watson-Tweet-for-WebOS-Developers

Also, Microsoft bietet kostenlose Smartphones, Entwickler Tools und Schulungen für alle gestrandeten webOS Entwickler an. Das ist recht großzügig, nicht wahr?

Microsoft sah HP’s Totalaufgabe von webOS also als gute Chance für eigene Zwecke. Die ehemaligen webOS Entwickler mit umfassender Unterstützung seitens Microsoft zu trösten, ist sicherlich ein Paradebeispiel.

Nun fragt sich, ob die Entwickler dies genauso sehen und Microsoft mit offenen Armen empfangen werden? Die Zeit wird es zeigen, allerdings haben Experten hierzu geteilte Meinungen. Als das Touchpad von HP veröffentlicht wurde, waren nur 300 der fast 62,000 webOS Apps für das Tablet optimiert. Logischerweise hatten Apps Lieberhaber somit natürlich kein Interesse. Zum Vergleich, nahezu 425,000 Apps sind bei iTunes erhältlich.

Aber, dies ist natürlich nur eine Seite der Medallie. Dieser lukrative Vorschlag von Microsoft wird sicher nicht verloren gehen. Viele Entwickler haben dieses Angebot bereits angenommen. Watson hatte die interessierten Entwickler angewiesen ihm einfach eine Email zu senden. Den Rest wird dann vom Windows Team bei Microsoft erledigt.

Da fragt man sich im ersten Moment, was diese Aktion für Microsoft bringt? Nun das Unternehmen versucht, Windows 7 als eine mögliche Alternative zu Apple’s iOS und Android von Google zu entwickeln und es steht ein großen und wichtiges Update vor der Tür. Dieses Angebot wird also wahrscheinlich viele brilliante Köpfe zusammenbringen, um aufregende neue Anwendungen und Ideen für das Unternehmen zu schaffen.

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Zwei Schritte zurück – Erfahrungen mit Android – Teil 2

Ich bin eigentlich froh, dass Google Motorola übernommen hat. Zumindest wird es wohl nun reglemäßige Android Updates für Motorola Geräte geben. Außerdem wird es keine proprietären Benutzeroberflächen mehr geben, welche meiner Meinung nach immer die reine Android Erfahrung kaputt machen. Ein weiterer kluger Schachzug ist sicherlich, dass die neue Android version 3.0 nur an Gerätehersteller verschickt wird, welche keine gravierenden Eigenentwicklungen hinzufügen.

Vor kurzem schrieb ich einen Blog über das erzwungene Anmelden bei Samsung, nur um herauszufinden, dass es letztendlich keine Updates auf dem Samsung Galaxy S Plus gibt. Kann es noch schlimmer kommen? Tja, die Antwort ist Ja. Ich kaufte das Samsung Galaxy S Plus auch deswegen, weil es dem 5″ Screen des iPod Touch ähnelt. Zur Ausstattung gehört auch eine Frontkamera, welche ich gut für das Testen unserer bald erhältlichen FriendCaller Android Video Chat App gebrauchen kann. Aber hier ist der Haken! Auf dem Gerät ist Android 2.2 installiert, während die Kamera auf der Frontseite erst ab Android 2.3 funktioniert. Nun, das ist natürlich dumm gelaufen…

Android-2.2-on-Samsung-Galaxy-S

Eine schlechte Erfahrung führt zu anderen. Ich konnte keine ‘System Update’ Option finden, welche über Staus auf der About Seite sein sollte. Hä, was ist denn hier los?

Es kostete mich fast einen ganze Tag um dies zu finden. Es ist also eine spezielle Installation auf meinem Mac von Nöten. BTW: Hurra, es gibt eine Mac Version. So das erklärt nun, warum Smasung den Nutzer zwingt “Kies” zu verwenden. Ja, man registriert sich um Musik und Apps zu kaufen oder man macht sich bereit keine Updates zu erhalten. Autsch!

Habe ich also eine Wahl? Nicht wirklich, also diese Software laden und installieren, ein Update durchführen und dann mit meinem Galaxy S5 verbinden. Und, was passiert dann? Ein Pop-up mit der Meldung ‘Dieses Gerät wird von Kies 2.0 nicht unterstützt’ erscheint! Was soll das denn, unfassbar???

Software-Update-Failure-On-Kies-2.2

Android ist hier ernsthaft 2 Schritte zurück gegangen und verliert einiges an Glaubwürdigkeit. Mir ist es echt egal, ob eine halbe oder gar eine Million Androids pro Tag verkauft werden. Wenn sie nicht endlich die Kontrolle über die Fragmentierung und die schlechte Benutzererfahrung erlangen, wie diese permanenten Änderungen der Gerätehersteller an der Benutzeroberfläche, dann wird das einfach nicht vernünftig funktionieren. Denn was bringt es mir, wenn ich einige hundert Euro für coole Smansung Geräte ausgebe, wenn alles von Anfang nicht so funktioniert, wie es sollte.

Also, ich bin zurück bei meinem Nexus S, ein reines Android Handy, innen wie außen. Ironischerweise wird es ebenfalls von Samsung hergestellt, aber es funktioniert 1A, ist immer aktuell und schränkt meine mobile Freiheit in keinster Weise ein.

Was ist deine Erfahrung mit Android?

P.S.: Ich mag den Namen ‘Kies’. Nun, Kies im Sinne von losen, kleinen Steinchen, im Grunde eine gute Beschreibung für die Benutzererfahrung, welche ganz oben auf losen, kleinen Steinchen errichtet wurde. ;)

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Hewlett-Packard haut sein webOS in die Tonne

hp-webos-tablet-pcUnd schon ist webOS weg vom Fenster. HP stellt sein webOS ein, wieder eine Niederlage für die “Alternativen.”

Ist das schockierend? Sicher nicht! Ich habe die meiste Zeit des Sommers in unserem Büro im PlugAndPlay Tech Center in Sunnyvale verbracht und habe überall Werbung vom neuen HP Touchpad mit webOS gesehen, in Zeitungen, auf Reklametafeln, einfach überall. Überrascht? Ja es ist wahr.

Also was ist die Geschschichte dahinter? Ein kleiner Rückblick. Es begann alles als HP Palm für 1,2 Milliarden Dollar kaufte. Dann gab man webOS den Status eines ‘Basisbausteins’ als Teil der neuen Strategie. HP ballerte nun mehr oder weniger 50 Millionen aus dem Fenster, um die neuen Funktionen mit webOS Geräten vorzustellen.

Dann kam das neue HP Touchpad auf den Markt – Und? – Praktisch keine Apps. Einfach enttäuschend. Und wer will dann so ein Touchpad kaufen? Ähmm – niemand. Wen hat das dann überrascht? Vielleicht das HP Top-Management. Man fragt sich was sich diese Typen gedacht haben? Warum kam man überhaupt auf die Idee, jemand würde ein zwar schönes Tablet wie das Touchpad kaufen, welches aber kaum bis gar keine vernünftigen Apps am Start hat?

Mein Rat an den nächsten Technologiekonzern, der eine “alternative” mobile Plattform groß rausbringen möchte (Microsoft, seid ihr noch da?): Schaut euch den Fall HP und webOS an! Aus Entwicklersicht ist es nicht so einfach ein vernünftiges Leben nur durch das Erstellen von Apps für verschiedene Plattformen zu finanzieren. Auch wenn FriendCaller bei iTunes letzte Jahr in der Kategorie Soziale Netze die umsatzstärkste App war, kämpfen wir auch um jeden Dollar. Also, ich denke, wir reden besser nicht über die Einnahmen der Top 20 Apps, da sie alle Pro Bono sind.

Hier ist die einfache Lösung. Jedem Top 25 iTunes Entwickler wird 10.000 Dollar geboten, die jeweilige App zu webOS zu portieren. iTunes hat 20 App Kategorien, das Ganze macht also 5 Millionen Dollar. Dann sollte man noch jedem Entwickler kostenlose Werbung ebenfalls in Höhe von 10.000 Dollar anbieten. Ein weiteres Must-have ist noch ein eingebauter Mechanismus für Zahlungsmöglichkeiten in der Applikation.

Es kommen dennoch keine Entwickler? Doch sie werden kommen. Rest in Peace webOS. Wir werden dich eher nicht vermissen! Wir planten nie die Entwicklung einer webOS App und das hatte seine trifftigen Gründe.

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Gute Nachrichten, schlechte Nachrichten für das Internet und die VoIP-Technologie

Die New York Times berichtet, dass Paul Baran im Alter von 84 Jahren am vergangenen Samstag verstorben ist. Weithin unbekannt in Europa war er ein Pionier der paketübertragenden Netzwerke, der Technologie, die nicht nur das Internet so überaus robust gemacht hat, zudem war er später an der Erfindung der Packet-Voice-Technologie beteiligt, die Basis von VoIP, wie wir es heute kennen. Er war sicherlich einer der Gründerväter des Internets.

James GoslingDie gute Nachricht, James Gosling, sozusagen der Vater von Java, arbeitet neuerdings für das Android Team. Ich glaube, das ist wirklich eine gute Nachricht. Die Kerntechnologie sind wir für unsere Browser-basierten VoIP Service FriendCaller verwenden, ist Java. So war es bereits eine gute Nachricht als Oracle SUN erworben hat und neue Ressourcen in das Java-Projekt investiert hatte. Wir sind Java Partner und trafen bereits mehrmals das Java-Team und waren beeindruckt, wie sie Java noch zuverlässiger und leistungsstärker machen. Ich hatte vor einiger Zeit die Gelegenheit auf der JavaOne zu sprechen. Es ist gut zu sehen, dass James im Android Team eine neue kreative Heimat gefunden hat.

Wir stellen aktuell fest, dass unsere Android App immer häufiger heruntergeladen wird und die Kerntechnologie von Android ist Java.  Also eine gute Nachricht und Glückwunsch an James. Wir hoffen, dass seine Arbeit die mobile Freiheit weiter vorantreibt. Wir hatten ja immer die Hoffnung, dass der Erfinder von SIP, Henning Schulzrinne, in seiner Arbeit bei Adobe eine Adobe-Lösung in Richtung SIP-Kompatibilität vorantreibt. Dies ist bis dato aber leider nicht geschehen. Also, wir sind immer noch allein hier, Browser-basiert und SIP-kompatibel.

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